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Lette 24 Position - 120 Jahre

Mit einer großen Vorfreude, ging ich Heute zur Lette Schule, denn dort wurde die Ausstellung  
"Die dunkle Kammer - 24 Positionen aus 12 Jahrzehnten" 
eröffnet. Viel habe ich mir erhofft. Doch nur Enttäuschung fand ich dort vor. Mal abgesehen von den Fotos der Fotografen und Fotografinnen, war die Ausstellungseröffnung eine reine Farce. Zumal es im Prinzip keine Ausstellung gab. Ja es wurden Fotos gezeigt und ja einige hingen an der Wand, doch keine der letzten 120 Jahre, von berühmten Lette Schülern wie, Marianne Bresslauer oder Olaf Heine. Zu sehen gab es sie ja schon, jedenfalls in einer gewissen Art und Weise. Aber nur als 25 Minütigen Film. Ja ihr hört richtig. Als Film... Wobei ich mich frage... Wieso Liebe Lette Schule? Kein Geld für solch ein Prestige Projekt? Wenn es selbst die Neue Schule für Fotografie schafft und/oder die Best Sabel Schule, warum nicht auch Ihr?

Der Vortrag den die eine Fachbereichsdozentin gehalten hat, über die einzelnen Fotografen und Fotografinnen, hätte auch nicht Kontroverser sein können. Auf der Lette Schule waren in der Vergangenheit Antisemitische Fotografen als auch Jüdische, was Interessant zu wissen ist, auf jedenfall. Doch hat die Dozentin das mit einer Belanglosigkeit hingeschmettert als würde sie nicht wissen was sie da sagt. Auch hat sie 10 Minuten so geredet als würde sie sich selbst nicht all zu ernst nehmen. Da mag es wohl sein, das ich sie nicht kenne aber es war schon recht Skurriel.

Na ja, genug aufgeregt, kommen wir zum Wesentlichen, der Zukunft. Auf einem kleinen Verkaufsstand lagen 3 Ausstellungskattaloge aus, die die letzten 3 Abschlussjahrgänge beinhalteten. Und ich muss eines vorweg sagen. Sie sind schon ein echt Bombe diese Lette Schüler. Ich habe mir den Ausstellungskatalog "Nackt" zugelegt mit den Abschlussarbeiten von 26 Lette Schülern. 

Hier meine Lieblinsfotografen im Schnellüberblick.

Bild Coyright Crystin Moritz

Von Gallery Hiltawsky bis Galerie Berinson |Tag 2|

Wir schreiben das Jahr 2010 es ist der 4. Europäische Monat der Fotografie. Und das war mein zweiter Tag voller Ausstellungen. 

Heute war es regnerisch und man merkt einmal mehr, der Sommer ist vorbei. Station 1 von einer Freundin und mir, war die Gallery Hiltawsky in der Tucholskystraße und den Fotos von Olaf Heine. Der Bekannt ist, für seine Portraits von Iggy Pop oder auch Anna Loos. Die Fotos sind ziehmlich Mainstreamig haben aber doch ein schönes feeling, das man sich gerne ansieht ohne es jemals zu bereuen. Und wenn man Fotos von Olaf Heine für zwischen 500 und 1500€ kaufen kann, sollte man dies auch tun, wenn denn das nötige Kleingeld da ist. 
Kommen wir zur 2 Gallery im Kicken Berlin. Ich war sehr verwirrt und meine Begleitung auch. Die Tür war verschlossen, das Licht aber an. Und kurz zuvor war auch die Dame mit dem Schlüssel da. Aber nichts half, die Gallery war zu. So konnten wir nur einen kurzen Blick auf die zirka 8 Fotografien von Barbara Klemm erhaschen. Schön waren sie trotzdem, nur ungenügend in der Präsentation... 

So gingen wir recht schnell zur 3 Location in der Wilde Gallery. Etwas anders als alle anderen besheringen Ausstellungen war diese schon die EVOL und JUST da zeigen. Zum einen durch die Aufmachung der Gallery und zum anderen, waren die Aufnahmen anders als "normal". Was aber nicht schlecht ist. Wenn ihr dort reingeht, steht links an der Wand ein Baugerüst welches man betretten musste, um die Bilder in der "zweiten" Etage zu bestaunen. Es ist eine Masse an Fotos die uns JUST durchwusseln lässt. Aufgehagen sind sie meistens an 4 "Noppen" und wellen sich leider etwas. Die Fotos von EVOL persöhnlich hingegen, sind Düster und zeigen Stadtszenen eines vermoderten Berlins, so wie es aussehen könnte, wenn die Stadt Jahrzehnte lang verlassen wäre.  

Vierte Location an diesem Tag führte uns zur White Square Gallery und Ione Rucquoi, die all Ihre Modelle anmalt, um den Anschein noch mehr zu verstärken, ein Gemälde vor sich zu haben. Interessant schaut das allemal aus, auch wenn bei dieser Ausstellung nur 4 Bilder zu sehen waren. wobei 3 allein von einer Serie war. Aber es lohnt sich dennoch sich die mal kurz anzusehen. Denn, was man sieht schaut sehr gut aus. Kommen wir zur nächsten Ausstellung von der Gallery Nordernhake, die zwar nicht bei dem MDF mitmacht, aber trotzdem ein kurzen Blick wert sein dürfte. Zu sehen gab es Fotografierte Statuen und super schöne Rahmen aus Holz zu begutachten. In der 3. Etage des gleichen Ortes ist nun auch die "letze" Station des heutigen Rundgangs. Die Gallery Berinson
und die schwer verdaulichen Fotografien Dieter Kellers von der Ostfront. Wirklich nichts für schwache Menschen. Da dort Tote Köper von Tieren als auch von Menschen gezeigt werden. Schwer zu verdauen aber eine Interessante Reportage über die Zeit. 

In dem Haus gibt es auch noch eine Gallery dessen Namen ich jetzt nicht mehr weiß. Aber ich mag euch, das eine Bild noch zeigen.

La soupe aux choux - Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich mag keine Kohlsuppe, geschweige den Kohl. Viel mehr mag ich Linsensuppe und Erbsensuppe. Jetzt geht es um die Gemeinsamkeit dieser 3 Suppen. Denn... was Verursachen sie alle?

Genau. Blähungen...

Damit ein Herzliches Wilkommen zu

Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe

"Claude Ratinier und Francis Chérasse verbringen ihren Lebensabend in zwei kleinen Häusern an der Stadtgrenze mit Rotwein trinken und Kohlsuppe schlürfen. Durch besagte Kohlsuppe entstehen äußerst hartnäckige Darmwinde, welche sich durch laute Geräusche bemerkbar machen. Diese Geräusche veranlassen einen freundlichen Außerirdischen zu Claude zu kommen und ihm im Gegenzug zur Kohlsuppe Goldstücke zu duplizieren und seine verstorbene Frau als 20jährige wiederauferstehen zu lassen. Francis bekommt all dies nicht mit, wittert aber Verdacht. Als dann der Bürgermeister beide Häuser der Alten abreissen lassen will, stellen sich die wahren Fähigkeiten des lieben Aliens heraus." via



Früher haben meine Familie und ich zusammen, viele von Louis de Funés Filme angeschaut. Heute wünschte ich mir manchmal die Zeit zurück. Als kleines Kind saß ich Stunden lang vor dem Fernseher, habe Tetrapak Apfelsaft in meinem schlabber Mickey Maus T-Shirt getrunken, habe mir seine Filme reingezogen und ich habe herrlich gelacht. Louis de Funés hat einen Teil meiner Kindheit ausgemacht, mit Filmen wie Fantomas oder Louis der Geizkragen. Ansehen kann man sich alle immer und immer wieder. Es sind ebend Französische Filme (bzw. Klassiker) und wie wir alle wissen sind Französische Filme immer gut. Ob nun Filme von Luc Besson oder mit Audrey Tautou sie sind durchweg gut. Keine Ahnung was die Franzosen da machen aber sie machen es immer gut. Okay ich schweife etwas ab. Aber das war auch nur ein kleiner Rückblick auf meine Kindheit.

Demnächst meine Pubertät mit Pokémon